
Im Schnitt bekomme ich pro Woche drei bis vier Anfragen von Programmen, die möchten, dass ich
ihr Produkt bewerbe. Die meisten lehne ich ab.
Mein erster Filter ist eine einzige Frage: Würde ich das Produkt selbst kaufen oder nutzen, wenn ich
keine Provision dafür bekäme? Fällt die Antwort schon hier negativ aus, ist das Programm für mich
erledigt, egal wie hoch die angebotene Provision ist.
Danach suche ich nach echten Erfahrungsberichten, nicht nur nach der Verkaufsseite des Anbieters.
Eine Verkaufsseite zeigt immer die beste Version eines Produkts. Erfahrungsberichte von echten
Nutzerinnen und Nutzern zeigen, ob dieses Versprechen im Alltag auch eingehalten wird.
Ein Programm habe ich kürzlich abgelehnt, weil es Einnahmen versprach, die es realistisch nicht
halten kann. Solche Versprechen schaden am Ende nicht nur den Käufern, sondern auch mir, weil
meine Empfehlung daran gemessen wird, ob sie stimmt.
Ein anderes Programm konnte ich selbst wochenlang testen, bevor der erste Post dazu online ging.
Erst nachdem ich das Produkt im eigenen Alltag genutzt und seine Grenzen gesehen hatte, habe ich
mich entschieden, es zu empfehlen.
Diese Prüfung kostet Zeit und bedeutet, dass drei von vier Anfragen am Ende keinen Post
bekommen. Dafür kann ich jede Empfehlung, die übrig bleibt, auch nach einem Jahr noch vertreten.
Wurde dir schon mal etwas empfohlen, das sich später als schlecht herausgestellt hat? Erzähl
es in den Kommentaren, das hilft auch anderen bei der eigenen Prüfung.